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Lesen was Philosophen, Schriftsteller und Theologen über das Gute geschrieben haben und im Eingabefeld oder per SMS selbst Stellung dazu nehmen.
Platon zufolge kann keiner mehr wider besseren Wissens handeln, wer einmal die Einsicht in das Gute gewonnen hat...
Hintergründe und weitere Informationen zum Projekt.
Kunstwerke und Impressionen von der Ausstellung Ars Luminosa VII - das Wesen des Guten - in der Akademie Weingarten
Liveview der Installation "das Wesen des Guten" im EG der Akademie Weingarten.
 

»Das Wesen des Guten«

Ausstellung im Zyklus "Ars Luminosa VII" von Herbert Moser in der Kunst-Raum-Akademie Weingarten, Tagungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Ausstellungsdauer: 17. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011.

"Das Wesen des Guten" ist der Titel des medial beeindruckendsten Kunstwerkes in dieser Lichtkunst-Ausstellung. Die philosophische Benennung bezeichnet die Wesenheit des Menschen und die ontologische Existenz des Lebewesens per se. Diese Ausstellung im Allgemeinen und diese Installation im Besonderen möchten einen interaktiven Diskurs zwischen dem Rezipienten und dem Kunstwerk in Gang setzen, um eine Metaebene zu berühren. Der Akteur soll zum Partizipierenden werden, zum Mit-Handelnden am offenen Kunstwerk. Fragen des Seins und der menschlichen Bestimmung werden erfragt, deren fragmentarische, individuelle Beantwortung wie barocke Ornamente an die ehemaligen Klosterwände der oberschwäbischen Barockarchitektur projiziert wird. Die Besucher können sich über das Handy per SMS, oder auf dieser Website unter "Stellung nehmen" in das Kunstwerk einbringen. Die ephemeren Satzfragmente brennen sich wie ein Menetekel in das Gemäuer ein und sind mutierende Leuchtgrafiken. Selbst das Material Licht erhält eine philosophische Konnotation, da das erstrahlende Licht stets mit der Definition von Wahrheit und dem Guten in Verbindung gebracht wird. Die Intention des Kunstwerkes ist ein vitaler Diskurs über Glaubensfragen und Überzeugungen mit zeitgenössischen künstlerischen Mitteln.

Schriftfragmente finden sich mehrfach in den Ausstellungsräumen wieder, ob akustisch mit Dialogfragmenten aus amerikanischen Filmen zum Thema "Erfolg", oder typografisch mit verbalen Versatzstücken über den menschlichen Alltag entlang der überdimensionierten Fensterfront. Der Mensch steht stets im Zentrum dieser multimedialen Ausstellung. Die diversen technischen Herangehensweisen stellen nur die Materialität und die Hilfsmittel dar, um die jeweilige Botschaft zu fokussieren, zu komprimieren ohne vordergründig zu sein. Die divergierenden Inhalte möchten zum Reflektieren anregen, das in der Konsequenz Handlung evozieren kann. Keine vorgefertigten Statements werden von Herbert Moser gegeben, sondern Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung so variantenreich ist wie Besucheranzahl und -charaktere der Ausstellung.

„Das Wesen des Guten“ ist ohne den reflektierenden Teilnehmenden und den medial Agierenden nicht darstellbar, letztlich auch nicht existent – weder in der Kunst noch im Leben.

Dr. Ilonka Czerny



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